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== Systemische Blutstillung == Zur systemischen Blutstillung werden Lysinanaloga, z. B. Tranexamsäure, sowie Aprotinin, beides Inhibitoren der Fibrinolyse, verwandt. Bei Gerinnungsstörungen infolge des Fehlens von Blutgerinnungsfaktoren oder Thrombozyten werden Blutplasma, gentechnisch erzeugte Gerinnungsfaktoren bzw. Thrombozytenkonzentrate eingesetzt. Bei Vergiftungen mit blutgerinnungshemmenden Substanzen finden entsprechende Antidots Einsatz, beispielsweise Vitamin K bei Cumarin-Vergiftungen.
Quellen: de.wikipedia.org
== Literatur == Walter von Brunn: Zur Geschichte der Blutstillung, Die medizinische Welt 9 (1935), S. 107f. E. F. Heeger: Zur Geschichte der Blutstillung im Altertum und Mittelalter, Wiener klinische Wochenschrift (1910), S. 1006–1008 und 1079–1080.
Quellen: de.wikipedia.org
Der Begriff Verband steht für eine Vielzahl sehr unterschiedlicher, äußerlich anwendbarer Behandlungstechniken. Im wörtlichen Sinne versteht man darunter das Befestigen von Wundauflagen am Körper. Inzwischen hat sich der Bedeutungsumfang erheblich erweitert. Die Verbandlehre (Desmurgie) ist Teilgebiet der Chirurgie.
Quellen: de.wikipedia.org
== Geschichte == Wann erste Verbände angelegt wurden, wird sich wahrscheinlich nicht ermitteln lassen. Wie man bei Naturvölkern auch heute noch sieht, kann vermutet werden, dass schon in Urzeiten Wunden mit natürlichen Materialien abgedeckt oder ruhiggestellt wurden, um die Heilung zu unterstützen. Lange Zeit bestanden Wundverbände vor allem aus Textilien. Bereits in der Antike bestand zum Teil ein hohes Niveau in der Verbandtechnik, auch im Hinblick auf hygienische Vorgehensweise. Über die Verbandtechniken ist allerdings im Detail wenig bekannt. Aufgrund fehlenden Wissens vor allem in der Mikrobiologie wurden in der Medizin aber auch zum Teil heute als abenteuerlich empfundene Grundsätze für Verbände entwickelt. So war man z. B. in Europa noch Mitte des 19. Jahrhunderts der Meinung, ein verschmutzter Verband von einer Wunde, die erfolgreich abgeheilt war, sei bei anderen Patienten heilungsfördernd. Mit den zunehmenden Erkenntnissen der Hygiene waren dann (wieder) lange Zeit Baumwolle und Leinen die vorherrschenden Verbandmaterialien, da sie sich sterilisieren ließen. Es dominierte die sogenannte trockene Wundbehandlung. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts traten verstärkt neue Materialien für Verbände hinzu. Hervorzuheben ist hier die Entwicklung dauerelastischer Gewebe und hautverträglicher Klebstoffe. Erst Mitte des 20.
Quellen: de.wikipedia.org
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